Knoblauchbraten

Knoblauch – Wer liebt ihn nicht?

Als großer Fan des obligatorischen Spießbraten-Brötchens auf Weihnachtsmärkten kam mir an einem Samstag Abend die Idee, den geplanten Schweinebraten einfach mal ein wenig anders zu gestalten.

Wenn man ehrlich ist, muss man zugeben, dass ein ganz normaler Schweinebraten geschmacklich nicht allzu viel zu bieten hat. Im Grunde sind es die Gewürze, die ein paar Millimeter ins Fleisch ziehen, ohne dass das Fleisch an sich einen besonderen Geschmack entwickelt. Ist es zudem zu trocken geworden, wofür es unterschiedliche Gründe geben kann, …

Alles schon erlebt, alles schon gehabt.

Sicherlich nicht grundlos hantieren Grill-Meister mit riesigen Spritzen, um ihren fleischlichen Gaumenfreuden auch innerlich das gewisse Etwas zu verpassen. Allerdings mag ich derart klinisch nicht in unserer Küche vorgehen.

Zur Verfügung stand mir ein besonders mageres Stück Lachsbraten. Allerdings möchte ich im Nachhinein sagen, dass es durchaus auch ein Stück Fleisch mit ordentlich Fett ( z.B. Schweinenacken ) hätte sein dürfen.

Überkreuz schnitt ich die Oberseite des Lachbratens bis auf maximal 1 Zentimeter ein, würzte den Braten wie gewohnt mit Salz, Pfeffer und Paprika ( edelsüß ) und briet ihn anschließend in Butterschmalz scharf an.

Inmitten geschmorter Zwiebeln, Paprika und Knoblauch richtete ich den Braten  in einer Auflaufform an, dekorierte die Einschnitte mit dünn geschnittenen Knoblauchscheiben und verteilte zusätzlich noch etwas Kräuterbutter darüber.

Zugedeckt mit Alufolie ging’s dann für gut 90 Minuten bei 160°C in den vorgeheizten Backofen, um das Fleisch erst einmal zu garen.

Nach Ablauf der Zeit entfernte ich die Alufolie, und ein intensives Knoblaucharoma wallte mir entgegen. Die Kräuterbutter war gut zerlaufen und sammelte sich in jeder einzelnen Nische. Der Knoblauch hatte seinen Geschmack weitestgehend an das Fleisch abgegeben und begann bereits braun zu werden. Zeit, dem Fleisch noch ein paar Minuten zur Bräune zu gönnen.

Nach insgesamt 2 Stunden sollte der Braten verzehrfertig sein.

Ich möchte an dieser Stelle noch erwähnen, dass der Braten so ein recht intensives Knoblaucharoma erhält. Wer es also etwas dezenter mag, sollte tunlichst nicht jede Ritze mit Knoblauch ausschmücken. 2 – 3 Zehen – halbiert und sinnvoll verteilt – sollten für den Einstieg vollkommen ausreichen.

Den Möglichkeiten sind aber auch hier keine Grenzen gesetzt.

Ich wünsche somit ein kulinarisches Gelingen!

Ein Gedanke zu „Knoblauchbraten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s